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Aus meiner Autobiographie “Macht und Willkür”:

Schließlich erreichten wir „Intipunku“ und passieren das „Sonnentor“, das uns einen grandiosen Ausblick auf Machu Picchu eröffnet. In diesem Augenblick weiß man wirklich nicht, ob man träumt oder wach ist, die Kulisse ist einfach mit nichts anderem zu vergleichen, besonders wenn man den Weg dorthin zu Fuß zurückgelegt hat. Es ist, als ob die Berge und Hänge in der ganzen Umgebung auch dem Platz ihre Verehrung erweisen würden. Assisi hatte mich schon tief berührt, aber Machu Picchu war noch ergreifender. Als ich so hinunterging in die Ruinenstadt auf den Huayna Picchu zu, zwischen den Inkamauern hindurch, meinte ich plötzlich, den Boden unter den Füßen zu verlieren. Ich wollte nur noch hinsinken und mich in die Arme dieses Platzes fallen lassen, endlich angekommen. Ein Gedicht drückt aus, was ich in diesem Moment empfunden habe:

 

Song to Nunayan

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You are the beginning and the end of my way,

my finally fulfilled desire.

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Since many lives I was searching and trying,

to create around me, what you were,

without even knowing the goal.-

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But you are my materialized soul.

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The height of your spirit,

the depth of your meaning

resonate in my innermost core.

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Since I´ve felt the grace,.to be part of you,

- it´s now hundreds of years ago –

there´s a knowing inside me,

that matter and spirit can meet.

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I went many ways, to find you again,

Tried always to be, what you are,

But none – beside one – could respond in a way,

that would create beauty and harmony.

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The peaks and the stones,

the springs and the birds,

even the wind is singing your song.

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The peace of your silence heralds a new dawn

For those, who are close to your source.

5. 8. 1994

Poesie ist, genauso wie Musik, der Ausdruck einer vor Freude und Kreativität überfließenden Seele, und so kann keine Beschreibung besser ausdrücken als dieses Gedicht, was ich empfunden habe, als Machu Picchu mich wieder in seine Arme nahm.

Unsere Schamanische Hochzeit im „Tempel der Drei Fenster“ in Machu Picchu (4.8.1996)

Für unsere Hochzeitszeremonie kleideten wir uns in schneeweiße lange Roben, die wir in unseren Rucksäcken mitgebracht hatten, um unsere Stirn waren Efeukränze gewunden. Vor dem Tempel der drei Fenster standen wir zwei, das Hochzeitspaar, unser Freund Kalandar, der aus Regensburg mitgekommen war, hielt die Eheringe für uns  bereit, die wir uns hatten machen lassen: Ein Adler oder Kondor mit ausgebreiteten Schwingen, der eine Schlange in seinen Krallen hält und mit ihr durch die Luft fliegt. Die Tiere waren in Gold, der Ring aus Silber.

 

Die anderen Teilnehmer der Gruppenreise hatten sich in einem Halbkreis vor uns aufgestellt, unser Schamane rief die Geister des Ortes und bat um Glück und Segen für unsere Verbindung. Ich hatte die Augen geschlossen, weil ich so berührt war und auch, weil ich besser fühlen kann, wenn ich nichts sehe. Plötzlich drückte mein Freund meine Hand und ich verstand es als Aufforderung, meine Augen zu öffnen. Was ich da sah, lässt heute noch meine Tränen aufsteigen, wenn ich es mir vorstelle: Tap tap tap, unhörbar und doch wirklich, waren die drei Lamas, die in der Ruinenstadt frei herumlaufen, zu unserem Platz gekommen und hatten sich zu den anderen Zeugen der Hochzeit in den Halbkreis gestellt. Bewegungslos standen sie da und schauten zu, wie der Schamane mit seiner großen weißen Feder den Rauch des heiligen Holzes, des Palo Santo, zu uns hin fächelte. Sie hörten die Gesänge und Gebete an den Großen Geist und fühlten es, dass er uns seinen Segen schickte. Sie waren die Boten aus der spirituellen Welt, unbeschreiblich besonders und doch ganz selbstverständlich. Wieder kann ich nicht beschreiben, was in diesem Augenblick in mir vorging, ich fühlte mich von den Lamas, die in der Inka-Religion den Bergen gehören, begrüßt, beglückt und gesegnet, war außer mir vor Rührung und Glück.

meine vier Lamas in Pans Wunderland mit Ivan

http://de.wikipedia.org/wiki/Inkarr%C3%AD

http://www.wiraqocha.info/die-prophezeiungen-der-inka

Die Inkarnationslinien einiger Inka-Könige:

1. Inka Tupac Amaru, hingerichtet am 24.9.1572

Leopold Mozart, *1719 in Augsburg,  +1787  in Salzburg  http://de.wikipedia.org/wiki/Leopold_Mozart und www.Leopold-Mozart.de

Georg Ivanovich Gurdijeff, *1866 in Alexandropol, +1949 in Paris, http://de.wikipedia.org/wiki/Georges_I._Gurdjieff und http://www.teacher.gurdjieff-movements.net/

Uta Samiri Reichenberger, geb. 1951 in Weiden/Opf.

2. Inka Manco Capac II., erstochen 1544:

Abt Dominicus Hagenauer, Salzburg (1746-1811) http://www.salzburg.com/wiki/index.php/Dominikus_Hagenauer und www.stift-stpeter.at

Bhagwan Shree Rajneesh, OSHO, Indien, (1931-1990) www.osho.com

3. Inka Huascar, ermordet im Auftrag seines Bruders Atahualpa 1532

John Byron, *1723 in Newstead Abbey, England,+ 1786 in London   http://de.wikipedia.org/wiki/John_Byron

George Gordon Byron, *1788 in London, +1824 in Griechenland, 

http://de.wikipedia.org/wiki/George_Gordon_Byron

James Dean, *1931 in Marion, Indiana, gest. 1955 in Cholame, California,  http://www.jamesdean.com http://de.wikipedia.org/wiki/James_Dean   

Michael Jackson, * 1958 in Gary, Indiana, + 2009 in Los Angeles, http://all4michael.com/ http://www.michaeljacksonmoon.com/  http://de.wikipedia.org/wiki/Michael_Jackson

http://www.yorku.ca/yciss/publish/documents/WP39-Cirkovic.pdf

 



2 Kommentare

  • By sabine hanus on 5 April 2013 at 7:13 pm

    Liebste , liebste Samiri ich habe dieses wundervolle Hochzeitsfoto zum ersten mal gesehn und muss sagen ich bin so berührt tief in meinem herzen und ergriffen! Es hat etwas total heiliges,,,,,,,,,,,,,,,,,,,als wäre es zu jesus zeiten soviel liebe und heiligkeit! wundervolllllllllllllllll heilig und voller engel……………..wie schön ihr seit!!!!!!!!!! wunder wunder wunder wunder vollllllllllllllllllllll
    with love sabine

  • By Samiri on 10 Mai 2013 at 8:52 pm

    Liebe Sabine,
    habe mich sehr gefreut, wieder einmal ein Lebenszeichen von dir zu bekommen, ich hoffe, es geht dir gut?! Bist du noch in Wasserburg? Was machst du?
    Wir haben unseren Tierpark erweitert um ein Kaltblutfohlen, Caspian de la Fontaine, er macht uns sehr glücklich.
    Viele Grüße von
    Samiri & Co

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