Gabriel für Samiri am 17.5.2011

Reinheit des Herzens, Aufrichtigkeit der Gefühle, authentisches Sein und Wirken ist eine Voraussetzung dafür, dass die hohen Energien der geistigen Welt euren irdischen Körper durchdringen können. So viele sind begierig darauf, zum Sprachrohr zu werden für Engel, wie sie sie sich vorstellen und glauben, dass sie sind. Um jedoch den Gegebenheiten der höheren und höchsten Energieebenen gerecht zu werden, um wirklich und wahrhaftig Einblick und Kontakt zu bekommen in diese Ebenen, braucht es einen offenen und reinen Geist, der frei ist von Projektionen und Verunreinigungen, die durch unbewältigte Probleme entstehen, von denen der Energiekörper noch durchsetzt ist.

Jeder von euch projiziert, denn das Innere Kind hat sich seine eigene Weltsicht gebildet, um überleben zu können, in einer Zeit, als es noch nicht möglich war, mit Hilfe des kritischen Verstandes oder Bewusstseins die Gegebenheiten, denen es sich ausgesetzt sah, objektiv zu betrachten, zu beurteilen und zu erkennen, vor allem auch, sich selbst zu erkennen im Energiefeld der Familie. Ein Kind kann noch nicht unterscheiden zwischen ich hier und die anderen dort, ein Kind lebt in der Einheit und bezieht alles auf sich und in sich hinein, ohne sich der Tatsache bewusst zu sein, dass es eigene und fremde Energien gibt. Dadurch entsteht eine Durchmischung und Verunreinigung des Aura-Feldes. Durch diese Identifikation mit den Personen und Werten der Herkunftsfamilie ist gewährleistet, dass die Menschen sich einfügen, unterordnen und als Teil eines größeren ganzen fühlen und funktionieren.

In der Familie bilden sich die Grundlagen dafür, dass Menschen sich mit etwas Größerem identifizieren. In den ersten Lebensjahren kann ein Mensch noch nicht zwischen ICH und WIR unterscheiden, er fühlt sich als integraler Bestandteil der Gruppe, in der er aufwächst. Auf der anderen Seite, von den Eltern aus gesehen, wird dies unterstützt und gefestigt durch die Tatsache, dass die Kinder als Erweiterung des eigenen Selbst gesehen werden und nicht als eigenständige Persönlichkeiten, die nur sich selbst gehören. Kinder sind wie leere Tafeln, auf die die Eltern ihre Geschichten schreiben, weil sie voller Offenheit und Hingabe sich den Großen zuwenden, um beschützt und geführt zu werden. Die Erwachsenen meinen in ihrer Selbstgefälligkeit und Ignoranz, sie müssten die Kinder erziehen, anstatt sie wachsen zu lassen, anstatt ihnen einen Raum frei zu halten, in dem sie ihr ureigenes Potential entdecken, ausprobieren und zur Entfaltung bringen können. Von den Ängsten und Erwartungen der Eltern überfrachtet können die Kinder nicht sich selbst und ihr eigenes Wesen spüren und zum Ausdruck bringen. Die Eltern leben es ihnen vor, dass man sich um andere mehr kümmern muss, als um sich selbst und so wandert die Aufmerksamkeit nach außen, weg von der innersten Steuerzentrale des ICH BIN, weg vom eigenen spirituellen Herzen, wo die Wahrheit in jedem Augenblick zu fühlen und zu wissen ist.

So geht es immer weiter, von Generation zu Generation, dass die Großen sich über die Kleinen stülpen, um sie zu lenken, zu steuern und zu manipulieren, wie sie selbst gelenkt, gesteuert und manipuliert worden sind, als sie noch nicht zwischen ICH und WIR unterscheiden konnten und sich noch kein subjektives Urteil bilden konnten über die objektive Situation, in die sie sich gestellt sahen.

Wenn ihr diesen Prozess nicht durchschaut und rückgängig gemacht habt, werdet ihr mit der spirituellen Welt genauso verfahren: Ihr werdet eure eigenen Vorstellungen und Urteile in sie hinein projizieren und den Widerhall dieser eurer eigenen Energie für Botschaften von Engeln oder anderen geistigen Wesen halten, ohne zu erkennen, dass ihr euch in einem geschlossenen Kreis bewegt wie ein Wiederkäuer. Hier ist Selbstkritik und –reflexion gefragt, und du hast es allzu oft erfahren, wie wenig die allermeisten Menschen daran interessiert sind, zu den Ebenen durchzustoßen, auf denen sich die objektive Wahrheit enthüllt.

Sich im Allertiefsten der Wahrheit zu stellen ist eine Voraussetzung, um mit dem Allerhöchsten in Kontakt kommen zu können, denn wenn ihr euch in Bezug auf eure irdischen Bindungen und Verhältnisse belügt, könnt ihr das Feuerschwert der Wahrheit nicht auf der Erde ankern, es kann nicht in euch eindringen, denn wenn ihr nicht in der Wahrheit seid, wird es euch nicht treffen.

Deswegen war es für dich, liebe Samiri, immer so eminent wichtig, deine Schüler zu konfrontieren mit ihren vielen Selbsttäuschungen und Lebenslügen. Du hast in dir und in deinem eigenen Leben erkannt, dass nur die radikale Bereitschaft, sich der tiefsten Wahrheit zu stellen und auch ihren Weisungen zu folgen, den Weg zur Vereinigung des Körpers mit der Seele und ihren Weisungen öffnet. Nur in den spirituellen Ebenen, aus denen eure Seele wirkt und waltet, könnt ihr eure Geistführer kontaktieren und um Rat und Führung bitten, es geht von sehr weit oben nach unten, und nur das reine Herz gewährt Zugang zu diesen hohen Ebenen.

Der Raum der Wahrheit ist der Tempel, in dem die göttliche Weisheit sich enthüllt und es gibt ihn auf drei Ebenen, von denen zwei ihr selbst bereiten müsst und der dritte sich euch schenkt, wenn eure Arbeit getan ist:

Der erste Raum der Wahrheit muss in eurem eigenen Herzen entstehen: Ihr müsst aufhören, euch selbst zu belügen, euch etwas vorzumachen in Bezug auf das, was ihr tut und/oder unterlasst. Eine radikale Sehnsucht und Bereitschaft, sich der tiefsten Wahrheit in jeder Hinsicht zu stellen, ist die Voraussetzung dafür, euer Energiefeld auf der Ebene der Emotionalität zu verwandeln. Dazu müsst ihr zunächst Unterscheidungsfähigkeit entwickeln und anwenden, damit ihr zwischen ICH und WIR unterscheiden könnt, damit ihr die Stimmen eurer tiefsten Ebenen, in denen Ängste und Triebe vorherrschen, vernehmen könnt. Es genügt nicht, diese Stimmen nur wahrzunehmen, sie wollen nicht nur gehört sondern auch erhört werden. Es ist notwendig, diesen Ebenen eures Selbst Raum zu geben, zuerst in euch selbst und dann auch im Außen, indem ihr euch mitteilt und zeigt, wer und wie ihr wirklich seid, was ihr braucht und was ihr nicht wollt und duldet.

Je mehr ihr nach innen die Bereitschaft erklärt, euer wahres Selbst kennen lernen zu wollen, desto mehr Facetten eurer Tiernatur werden sich euch enthüllen und zeigen. Wenn es euch dann gelingt, diese Teile von euch selbst anzunehmen und liebevoll in euer soziales Selbst zu integrieren, dann habt ihr eine Verbindung geschaffen zwischen der Energie der Göttin und eurem Körper. Ihr werdet zum Wächter eurer tiefsten Ebenen und lasst es nicht mehr zu, manipuliert und missbraucht zu werden.

Der zweite Raum der Wahrheit entsteht auf natürliche Weise als Folgeerscheinung dieser Entscheidung für eure tiefsten und tierischsten Anteile, weil ihr nicht mehr bereit seid, euch an die Erwartungen und Bedürfnisse der anderen anzupassen, die ihr eigenes ICH mit eurem Schein-ICH zu einem WIR verbunden sehen wollen. Ihr werdet in diesen Beziehungen zu einem Krieger, der für seine Wahrheit kämpft und keine faulen Kompromisse mehr eingeht oder duldet. Dadurch fließt natürlich viel Blut, energetisch gesehen, es werden Wut, Schmerz und Rachegefühle frei, aber wenn ihr in diesen Konflikten ausgerichtet bleibt auf euer spirituelles SEIN und Selbst, wenn ihr den Kontakt mit eurer Seele haltet und pflegt, dann werdet ihr durch diese Prozesse befreit von den vielen Verunreinigungen, die eurer Energiefeld durchzogen und verstopft haben. Einerseits werden eure Beziehungen konfliktreicher und anstrengender aber andererseits, in euerem eigenen Herzen, findet ihr immer mehr den Raum des Friedens, der aus der inneren Gewissheit und Sicherheit kommt.

Solange ihr mit den irdischen und materiellen Ebenen eures Seins identifiziert seid, werdet ihr von Ängsten geplagt, denn sie sind sterblich und ihr werdet sie verlieren. Wenn es euch mehr und mehr gelingt, euer Bewusstsein und eure Identifikation zu verschmelzen mit eurem wahren Selbst auf den tiefsten Ebenen, dann wird sich auf magische Weise auch das Tor in die geistigen Welten öffnen, weil der Ruf (nach) der Wahrheit von eurem irdischen Raum aus Bahn bricht in die spirituellen Welten. Die Bewegung geht also zuerst ganz nach unten, von eurem sozialen ICH, mit dem ihr identifiziert seid, zu eurem wahren und authentischen ICH, ihr könnt es auch bezeichnen als die tierischen und kindlichen Ebenen in euch. Dieser Prozess findet in und mit euch selbst statt, wahrscheinlich mit Hilfe der Unterstützung durch eine Person, die in bewusstem Kontakt mit diesen Ebenen ist, und die auch die Bedeutung dieser Kontaktaufnahme verstanden hat.

Von hier aus muss dann das Feld auf der irdischen Ebene neu bestellt werden, d. h. dass Beziehungen neu überdacht und aufgestellt oder beendet werden müssen und die sonstigen Lebensbedingungen dahingehend überprüft, ob sie für diese tiefsten Ebenen förderlich oder feindlich sind. Wenn es euch dann gelungen ist, mehr und mehr Ordnung zu schaffen in eurem eigenen Inneren und um euch herum, wenn ihr mehr und mehr diesen inneren Frieden fühlt, weil ihr die Missbrauchsbeziehungen hinter euch gelassen habt und dadurch frei geworden seid für Verbindungen, die euer wahres Selbst nähren und unterstützen, dann formt sich von selbst euer neues ICH in eurem veränderten Lebensumfeld, der Raum der Wahrheit, der von der Energie eurer Seele beleuchtet und ausgefüllt ist.

Ihr habt dann immer und überall die Möglichkeit, euch zu entscheiden, ob ihr der Energie eurer Seele und damit der göttlichen Energie folgen und Ausdruck verleihen wollt, oder ob ihr die Erwartungen der anderen erfüllt, die euch weiterhin in ihre eigenen Projektionen eingebunden sehen wollen.

Und Kommunikation ist immer der Schlüssel. Es geht nicht darum, alle Menschen von euch zu stoßen, die nicht nach der Wahrheit und Freiheit streben, so wie es hier erklärt worden ist. Ihr sollt und könnt ihnen Gelegenheit geben, sich selbst und ihr Wirken aus einer neuen Perspektive zu betrachten und zu beurteilen, so wie ihr es gelernt und umgesetzt habt. Wenn sie sich allerdings weigern, und nur darauf beharren, dass ihr liefert, was sie von euch erwarten, dann ist es gut und richtig, euch zu distanzieren, weil ihr euer Herz und euren inneren Raum besser mit anderen Menschen teilt, die die gleiche Ausrichtung haben wie ihr, die sich auch auf die göttliche Wahrheit im Inneren und auf die Sehnsucht nach der Stimme der Seele ausgerichtet halten wollen.

Es ist immer wieder eine Entscheidung: Will ich den Frieden und das Funktionieren im Außen und dadurch Beifall und scheinbares Funktionieren der alten Beziehungsmuster, oder will ich den Frieden im innersten Herzen und das Wachsen der Nabelschnur, die mich mit der göttlichen Mutter verbindet, der das Tierische und Kindliche so lieb ist wie das Spirituelle.

  

Es ist wirklich interessant, wie dieses Foto entstanden ist: Ein Freund war im August 2005 bei mir zu Besuch, er machte mit seinen drei Kindern Urlaub im Forsthaus, die sich hier wie im Paradies fühlten. Eines Morgens gegen halb zehn Uhr hat sich eines der Kinder meine Digitalkamera geschnappt, ist vor die Türe getreten und hat in die Sonne geknipst, nur ein einziges Mal. Was dabei herausgekommen ist, sehen Sie auf dem Bild oben.
Hier haben sich Lichtwesen vor meiner Haustüre positioniert und dann den Impuls geschickt, dass jemand den Sonnen-aufgang fotografieren soll. Die Kids überspielten die Bilder, die sie gemacht hatten, auf meinen Computer, aber ich habe sie nie angesehen.

Erst im Februar 2008, als ich meinen Computer entrümpeln musste, weil er abgestürzt war, fand ich diese unglaubliche Aufnahme mit den vier Lichtwesen, und zwar genau zu dem Zeitpunkt, als ich auf der Suche nach einem Titelbild für meine kurz vor der Veröffentlichung stehende Autobiographie “Macht und Willkür” war. Am Tag, nachdem ich bei meinem Fotolabor ein Sonnenstrahlenbild aus einer Broschüre über Machu Picchu abgeliefert hatte, das ich ursprüng-lich als Titelbild für mein Buch vorgesehen hatte, und nachdem wir das Problem mit dem Copyright diskutiert hatten, stürzte mein Computer ab. Ich musste und wollte die vielen Bilder, die auf ihm gespeichert waren, durchsehen, um die weniger schönen zu löschen. Bei dieser Gegelegenheit fand ich diese unglaubliche Fotographie.

 

Wunder gibt es wirklich

Wunder wirken

wunderbare Wirklichkeit.

Wer oder was wirkt, wenn Wunder dich verzaubern?

Du bist es selbst,

dein magisches Auge, dein liebendes Herz,

lässt Wunderbares erkennen,

wo Himmel und Erde sich treffen.

Die göttliche Liebe im Herzen verklärt jede Szene,

erlaubt dir zu schauen, was je du erträumt.

Die Engel nur warten und sind in Bereitschaft,

den Raum auszufüllen mit göttlichem Licht,

wenn der Mensch nur ersehnt es und liebend sich öffnet

der göttlichen Wahrheit, die gern offenbart,

was Kinder noch wissen und Alte ersehnen:

die liebende göttliche Gegenwart.

Pan durch Samiri Reichenberger am 6.3.2000 in Kreta

Was ich zunächst als Katastrophe angesehen habe, hat sich schließlich als großer Segen entpuppt: die Geburt meiner behinderten Tochter Veronika Michaela. Sie hat mich gelehrt, dass die spirituelle und die emotionale Kraft im Leben mehr Glück und Freude spenden kann, als die intellektuelle. Sie war mein großer Lehrer und verhalf mir dazu, die Macht des Fühlens und der bedingungslosen Liebe kennen zu lernen. Weil sie von allen Menschen nur bemitleidet und nicht ernst genommen wurde, weil sie manipuliert und schikaniert wurde, nur weil sie intellektuell schwach war und
sich nicht wehren konnte, habe ich mich als ihr Leibwächter verstanden, der dafür sorgt, dass sie nicht gedemütigt und missbraucht wird. Mein Höheres Selbst hat sehr bald erkannt, dass sie eine große spirituelle Kraft hat und ist, und so habe ich es als meine Aufgabe gesehen, ihre emotionale Unversehrtheit zu beschützen und ihr dabei behilflich zu sein, ihre Verstandeskräfte zu entwickeln. Heute ist sie vierunddreißig Jahre alt und ein sehr glücklicher und  verantwortungs-bewusster Mensch, der mich auf wunderbare Weise ergänzt(Für Astrologen: Wir leben die Stier-Skorpion-Achse!) und umgekehrt. Sie spricht mit den Tieren und die Tiere sprechenmit ihr. Wie wir miteinander und mit unseren Tieren leben, ist als paradiesischzu bezeichnen, und ich hoffe, dass diese Energie von Liebe, Respekt und Freiheit, die wir einander und unseren Tieren entgegenbringen, ein Gegengewicht bildet zu dem Missbrauch, dem die meisten Tiere ausgesetzt sind.

Heilung in einem umfassenden Sinn geschieht meiner Meinung nach nicht dadurch, dass man gegen Missstände  kämpft, sondern durch unermüdliche Bemühungen, die eigenen Ideale umzusetzen und für das Gute zu kämpfen, nur so kann sich auf der Erde etwas Grundlegendes ändern. Hier sind meiner Meinung nach vor allem die Frauen gefordert, die aufgrund ihrer weiblichen Instinkte noch mehr Verbindung mit dem Natürlichen haben als die Männer.

Mich hatte es im Frühling des Jahres 1998 zum tiefsten Punkt der Stadt Burghausen www.burghausen.com  gezogen, in die romantische Schmuddelstraße In den Grüben, weil Gegensätze sich anziehen. Das Höchste und das Tiefste ist ein Gegensatzpaar und gehört zusammen, und so war es für mich folgerichtig, dort unten mein Geschäft zu eröffnen. Sehr viel positives Feedback habe ich bekommen, vor allem von auswärtigen Kunden, sie kamen aus Salzburg und Eggenfel-den, Passau und Wasserburg und freuten sich über diese Möglichkeit, in die Welt meines Inneren Kindes und meiner Seele einzutauchen.
Vergeblich kämpfte ich darum, in der Geschäftswelt der Stadt als eigenständige Kraft anerkannt und integriert zu werden, und ich glaube, das hat letztlich den Ausschlag gegeben, dass ich meinen Laden wieder aufgegeben habe. All die Jahre (von 1998 -2006) war das Wissen in mir, dass ich für die Rolle der Geschäftsfrau einerseits überqualifiziert bin, und dass mir die materialistische Orientierung fehlt, um wirklich Gewinn aus diesem Laden zu schlagen. Für mich war es in den guten Zeiten wie ein Kaufladen, in dem ich spielen kann, das hat Spaß gemacht, aber natürlich hat mich das Geschäft auch so sehr gefordert, dass ich keinen inneren und äußeren Freiraum hatte, die Geschichte/n meiner Seele niederzuschreiben und in einem Buch zu veröffentlichen, was mein Lebensplan von mir forderte.

                                                                    Vor meinem Pans Wunderladen in Burghausen

Mir war schon etwas bang, wie es mir ohne meinen Laden gehen würde, er war mir doch sehr ans Herz gewachsen,
aber Pan hatte schon wieder dafür gesorgt, dass ich nicht ins emotionale Defizit komme. Am 5. August 2006 war mein Wunderladen das allerletzte Mal offen, es war nach dem traditionellen Maya-Kalender der erste Tag der Hund-Welle. Eine Kundin erzählte mir, dass sie im Tierheim in St. Radegund in Österreich engagiert sei, und dass dort viele sehr schöne Setter leben würden, die alle darauf warten, vermittelt zu werden. In meinen höheren Chakren läuteten in diesem Augenblick alle Glocken und ich wusste: „Da wartet mein Hund auf mich!“ Drei Tage später war ich dort und sofort stürzte ein wunderschönes, zartes, rothaariges Settermädchen auf mich zu und wedelte auffordernd mit dem Schwanz.

 

  Paloma vor unserer Begegnung              Hier kuschelt Paloma mit Jimmy, unserem Kater

Mein Irish Setter Kiera in Regensburg hatte genauso ausgesehen, sie war nur ein bisschen größer, und ich fragte aufge-regt, ob dieser Hund auch zu vermitteln sei. Mit einem sehr ernsten Gesichtsausdruck sagte die Leiterin, dass dies zwar ein toller Hund sei, aber leider sehr krank, er hätte wohl nicht mehr lang zu leben. Er sei in Spanien (!) ausgesetzt  wor-den, wäre dort ins Tierheim gekommen und hätte immer mehr an Gewicht verloren. Der Tierarzt in Österreich hätte ein  Scheidensarkom festgestellt, das ist eine Krebsart, die durch Infektion übertragen wird. Mir wurde gesagt, ich könne den Hund, wenn überhaupt, erst bekommen, wenn der Tierarzt sein „okay“ gegeben habe. Wir waren an diesem Tag
einige Stunden zusammen unterwegs und für mich war es sonnenklar, dass wir zusammengehörten. Nach einer Woche rief ich wieder im Tierheim an, ich hatte schon so große Sehnsucht nach dem Hund, und da hieß es, sie sei jetzt gerade
läufig geworden, und das müsste man abwarten. … Nach weiteren zwei Wochen rief ich wieder an und sagte: „Jetzt oder nie, ich will den Hund und werde mich um ihn und seine Heilung kümmern.“ Dann wurde mein Haus einer   Platzkon-rolle unterzogen und ich wurde noch einmal darauf aufmerksam gemacht, dass der Hund möglicherweise nicht mehr lange leben würde. Ich versicherte der Dame, dass mir das alles klar sei und dass ich jetzt endlich den Hund zu mir holen möchte. Am 24.8.2006 war es dann endlich so weit, Paloma kam zu uns. Ihr Name, den sie schon in Spanien bekommen hatte, beginnt mit Pa wie Pan. Ich bin mir absolut sicher, dass unsere Seelen alte Bekannte sind.

Erst im Jahr 2008 fand ich in einem Buch des Mediums Sylvia Browne die „offizielle“ Bestätigung dafür, dass wir uns im Diesseits nicht nur immer wieder mit den selben Menschen treffen, sondern auch mit denselben Tieren, das bedeu-tet, dass es auch zwischen  Menschen und Tieren lebenübergreifende Freundschaften gibt. Syvias Geistführerin „Francine“ erklärte einem Kreis von Zuhörern: „Es ist  vielleicht interessant für euch zu wissen, dass eure Haustiere auch ins  Jenseits kommen, wenn sie sterben. Wenn du einen Hund oder eine Katze geliebt  hast, so werden sie dich erwarten, wenn du nach Hause kommst. Die gute Sylvia hat ein großes Gebiet, wo all ihre Haustiere leben, die sie während ihrer  Inkarnationen auf der Erde gehabt hat. Wenn sie nach Hause kommt, gibt es immer ein großes Wiedersehen. (zitiert aus dem Buch “Hellsichtig” von Sylvia Brown, S. 182f)

Paloma meditativ                                        wild und frei                                                 majestätisch

Liebe ist leise

Liebe ist leise.

Lautlos legt sie sich um dich

und wärmt dich wie ein unsichtbares Kleid.

Du kannst sie nicht hören,

sie wirkt in der Stille.

Du kannst sie nicht sehen, die Liebe,

sie hat weder Farbe noch Form.

Aber fühlen kannst du sie,

wenn du selbst ganz still und offen bist.

Lautlos ist die Liebe und läßt dich so sein wie du bist.

Liebe bringt alles zusammen und ist die wichtigste Kraft,

weil nur in der Einheit die Seeligkeit ist.

Liebe ist leise und lässt dich wachsen

Samiri im Mai 1994



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