Pan für Samiri am 28.6.2013

Der Weg in die Freiheit geht über die Meisterung der Polarität

Um die Polarität meistern zu können, muss man sich ihr zunächst stellen, man muss bereit und fähig sein, Konflikte und Spannungen zuzulassen, auszuhalten und auszutragen.

In repressiven Beziehungen werden Konflikte und Spannungen gar nicht zugelassen:

Der dominante Partner versucht immer, sich und seine Handlungen und sein Verhalten als „richtig“ und „vernünftig“ zu rechtfertigen, wodurch er automatisch den anderen, der nicht einverstanden ist, ins Unrecht setzt.

Nachdem die meisten Menschen das in einem objektiven Sinn Richtige tun und „Fehler“ vermeiden wollen bzw. müssen, werden sie in Konfliktsituationen meist zurückstecken und sich unterordnen, weil sie Angst haben, auf der „falschen“ Seite zu stehen, wenn sie sich gegen das „Vernünftige“ und „Richtige“ wenden, so wie es der dominante Partner empfindet und vertritt.

Wenn wir miteinander umgehen, tun wir das grundsätzlich auf zwei verschiedene Arten: In den asiatischen Kulturen heißen diese „Yang und Yin“, wir nennen sie „männlich und weiblich“, denken aber selten weiter darüber nach, bzw. reflektieren nicht, auf welche Weise wir uns auf unsere Mitwelt beziehen, ob wir eher männlich oder eher weiblich agieren bzw. reagieren.

Um die Polarität meistern, frei werden und schließlich mit den Energien spielen zu können, müssen wir uns immer wieder darüber klar werden, wie wir uns „automatisch“ in Konfliktsituationen verhalten:

+ ob wir eher zur Kompensation  neigen und zu viel tun, dabei abwehren, was wir nicht ertragen und zu kontrollieren versuchen, was uns Angst macht, oder

+ ob wir in die Hemmung  und damit in dieOpferrolle kommen und uns zusammenziehen und zurückziehen, nichts mehr tun und nicht mehr kommunizieren, uns aus dem Raum der  Beziehung entfernen und damit dem anderen das ganze Feld überlassen. Der Gehemmte vermeidet Konflikte, indem er sich aus der Situation heraus- und zurückzieht, dabei kommt aber viel Wut bei ihm hoch, die den Gehemmten dann noch mehr ärgert und verunsichert und dazu führt, dass er sich noch mehr zusammen- und zurückzieht und den Raum oder die Bühne verlässt, auf der eine sachliche Diskussion und faire Konfliktbewältigung möglich wäre.

Wer verletzt, wütend und verwirrt ist, hat seine Souveränität verloren, kann nicht mehr so gut denken und neigt dazu, in der Kommunikation laut, hysterisch und vorwurfsvoll zu werden. Der Gehemmte empfindet sehr viel Wut und Schmerz, weil es ihm wieder einmal nicht gelungen ist, sich selbst und seine Bedürfnisse durchzusetzen, und weil er sich missachtet und unverstanden fühlt. Er kann dann in einer Auseinandersetzung nicht mehr sachlich argumentieren, sondern ist überwältigt und überflutet von Gefühlen wie Frustration, Ärger, Wut und Schmerz.

Hier müssen wir einhaken, wenn wir die Polarität meistern wollen: Wir dürfen diese  unangenehmen und beschämenden Gefühle und Erfahrungen nicht dem anderen anlasten, der sie in und bei uns ausgelöst hat! Wir dürfen nicht in der Opferrolle bleiben und den anderen zum Täter machen, sondern wir müssen uns zunächst einmal

+ selbst !zusammenreißen!

Das können wir nur, wenn wir uns in dieser Situation an dieses Selbst erinnern können und wollen, d.h. Verantwortung übernehmen für unseren Zustand, unsere Erfahrung und Bedürfnisse in diesem Augenblick des Konflikts. Nur dieses ICH BIN unter oder hinter der Erfahrung kann versuchen, die Gesamtheit der momentanen Lage zu erfassen, zu betrachten und zu verändern. Veränderung kann gelingen, wenn wir nach der Analyse einen Schnitt machen, eben (uns) zusammenreißen, innerlich STOP! rufen und den Wagen in eine andere Richtung zu lenken versuchen.

Hier müssen wir differenzieren, unterscheiden können:

1. Wie geht es mir jetzt gerade? (subjektive Ebene)

2. Um was geht es denn eigentlich? (objektive Ebene)

Für die subjektive Ebene müssen wir selbst die Verantwortung übernehmen, was unser Inneres Kind natürlich nicht will, weil es ja im anderen eine Elternfigur sieht, von der es einfach nur bedingungslos geliebt, verstanden und unterstützt werden will. Diese Projektionen müssen wir in Konfliktsituationen – immer wieder auf´s Neue – erkennen und vom Partner wegnehmen. Statt dessen müssen wir den Raum nach innen aufmachen und unserem Inneren Kind versichern, dass wir uns dieses Mal nicht platt machen, missbrauchen und ins Unrecht setzen lassen werden, dass wir für unseren Standpunkt kämpfen und uns nicht überwältigen lassen werden.

Damit haben wir den ersten und wichtigsten Schritt für die Meisterschaft über die Polarität getan:

Wir haben unser spirituelles ICH BIN erinnert, dazu mussten wir jenseits der Wut, des Schmerzes und der Angst gehen und nicht in der Opferrolle versumpfen. Dieses spirituelle ICH BIN ist der bewusste und handlungsfähige Zeuge in unserem Inneren, der uns immer wieder heraushelfen und –reißen kann, wenn wir gefährdet sind, in den Dramen und Traumen unseres Inneren  Kindes verloren zu gehen. Es geht also um die Übernahme der Elternschaft für das traumatisierte und leidende Innere Kind, die immer wieder neu im Inneren gelingen muss, wenn wir uns im Äußeren einem Konflikt gegenüber sehen. Wir dürfen uns nicht darin verlieren und auch nicht –
als anklagendes Opfer – schmollend zusammen- und zurückziehen, sondern wir müssen die Polarität und Spannung aushalten und aufrecht erhalten können zwischen innen und außen, subjektiv und objektiv.

Deswegen ist es so wichtig in Beziehungen, dass der subjektiven Ebene das Primat eingeräumt wird, d. h.: Grundsätzlich hat jeder Recht und jeder ein Recht auf seine Art zu denken, zu fühlen und zu handeln. Was dabei am Ende herauskommt, bestimmt nicht derjenige, der von Anfang an (das) Recht (auf seiner Seite) hatte, sondern soll beide Partner zufrieden stellen.

Bestimmt wird überhaupt nicht in einer gleichberechtigten Beziehung, denn das würde ja bedeuten, dass einer anschafft und der andere gehorcht.

Was wir lernen müssen, und das geht vor allem an die Gehemmten, ist das Erkennen, Aushalten und Austragen von Konflikten. Es ist die Bereitschaft und die Fähigkeit, nachEigenverantwortung zu streben und zwar sowohl nach innen als auch nach außen hin.

Nach innen, auf der subjektiven Ebene,  ist es notwendig, selbst die Gefühle, Bedürfnisse und automatischen Reaktionen des Inneren Kindes wahrzunehmen und da SEIN zu lassen und nach außen, auf der objektiven Ebene, wo wir uns mit den anderen auseinandersetzen (müssen!) ist es notwendig, nach Sachlichkeit zu streben und die eigenen Vorstellungen, Bedürfnisse und Ziele kraftvoll zum Ausdruck und zur Verwirklichung zu bringen.

Das gefällt dem Kompensator nicht, denn der will ja den gesamten Raum kontrollieren und nach seinen Vorstellungen gestalten, damit er sich sicher fühlt und auch, weil er von der Lebensenergie zehrt, die der Gehemmte und Überangepasste nicht für seinen eigenen Selbstausdruck verwendet und mit seiner Energie tut, was er selbst will.

Der Dominante lebt nicht (nur) sein eigenes ICH BIN, er füllt nicht nur seinen eigenen Raum aus, sondern er „kümmert“ sich um alles und alle, wohlmeinend, selbstverständlich. Damit kontrolliert er allerdings den gemeinsamen Raum und raubt den anderen ihren persönlichen, subjektiven Verwirklichungsraum und auch ihre Energie, die ja dann für seine Vorstellungen und Aktivitäten verwendet wird.

„Deprivation“ nennt man das in der psychologischen Fachsprache und wir haben es alle als  Kinder zur Genüge erfahren: Über uns ist bestimmt worden, wir mussten uns anpassen und gefallen, unterordnen und tun, was die anderen von uns erwartet haben. Im vorauseilenden Gehorsam haben wir um die Liebe und Anerkennung unserer Eltern gerungen und doch haben wir sie nie im ausreichenden Maß gekriegt, einfach, weil die viel zu beschäftigt und zu wenig daran interessiert waren, was wir – das Kind – gebraucht hätten oder haben.

Diesem deprivierten Kind müssen wir uns zuwenden, seine Wut und Frustration, seinen Schmerz und seine Trauer fühlen, annehmen und trösten. Erst dann wird es uns möglich sein, von der Hemmung des Opferdaseins in ein selbstverantwortliches und selbstverwirklichendes Leben hinein zu wachsen, in dem wir die heilige Familie sind und im Inneren haben: Das göttliche Kind, voller Unschuld und Sensibilität, die bedingungslos liebende und hingebungsvolle Mutter (die Göttin) und der mutige, starke und gerechte Vater (Gott), der nach innen und nach außen hin absoluten Schutz und Klarheit geben kann.

In dieser verwirklichten Dreieinigkeit können wir uns sicher fühlen und unseren Weg gehen zwischen der weiblichen Art zu sein, die sich in Hingabe und Unterordnung ausdrückt, und der männlichen Art zu sein, die sich in Zielstrebigkeit und Handlungsfähigkeit lebt. Wenn diese beiden in harmonischer und liebender Weise auf unser Inneres Kind gerichtet sind und diesen verletzlichen und ursprünglichen Teil unseres Selbst würdigen, bewachen und beschützen, dann sind wir GANZ geworden und können nach außen hin flexibel und kongruent kommunizieren und wirken.

Pan für Samiri am 28.6.2013

 

 

Pan für Samiri am 12.8.2011

Mutter Erde und ich sind ein Paar wie Yin und Yang. Wenn du dir das Zeichen vorstellst, dann hast du oben das weiße Feld mit dem schwarzen Punkt und unten das schwarze Feld mit dem weißen Punkt.

Wenn es in dem Symbol nur die beiden schwarzen und weißen  Flächen geben würde, ohne die Punkte, dann wäre seine Energie statisch, schwarz  und weiß 1 : 1 zusammen oder nebeneinander in einem Kreis.

Der Punkt in der anderen Farbe im dicksten Teil  signalisiert: „Das Gegenteil ist auch in mir enthalten!“ und aus dem  Spannungsfeld von etwas mit seinem Gegenteil entsteht etwas Neues. Um das zu  verstehen, braucht man die Fähigkeit, Zusammenhänge zu suchen und zu erkennen, Dinge miteinander zu verknüpfen und die Dynamik zu erkennen, die aus dem  Zusammenwirken der Teile entstehen kann. 1 + 1 = 3, hast du es genannt in einem Gedicht, kreatives Denken nennen es die Psychologen und für dich ist es die  Fähigkeit, Potentiale zu erkennen und sich entfalten zu lassen.

Es ist, wie es ist.
Diese Feststellung und deren Annahme ist die Grundlage dafür, dass sich etwas Neues entwickeln kann. Sehr viele Menschen verschleißen sich in dem vergeblichen Versuch, die Bedingungen, unter denen sie leiden, zu verändern.

Sie fühlen sich als Opfer und meinen, wenn nur der oder das andere sie anders behandeln würde, oder wenn ihnen jemand helfen würde, dann wäre alles besser und richtiger. Der Irrtum dabei ist ein zweifacher:

Zunächst müsst ihr überlegen, von welcher Ebene aus ihr eine Situation beurteilt.

Auf einer tiefen, der instinktiven  Ebene, fühlt ihr: was angenehm und sicher ist, ist richtig, und was  unangenehm und bedrohlich ist, ist falsch.

Auf einer etwas höheren, der sozialen Ebene, fühlt und denkt ihr, was gut aussieht und mir das Image verleiht, das ich verkörpern möchte, ist richtig, und was uncool ist, peinlich oder beschämend ist falsch.

Auf einer sittlich-moralischen  Ebene meint ihr, was meinen Eltern und Gott gefällt und mit meinem religiösen Wertekodex übereinstimmt, ist richtig, und was meinen Eltern und Gott missfällt und gegen die 10 Gebote verstößt, ist falsch.

Wenn ihr mit der Ebene eurer Seele in Verbindung und in Kontakt seid, dann habt ihr zunächst einmal einen besseren Überblick. Ihr seid euch dessen bewusst, dass die instinktive, die soziale und die sittlich-moralische Ebene in euch vorhanden ist, dass ihr aber darüber hinaus noch sehr viel mehr seid und verkörpert. Ihr fühlt, dass die drei erwähnten Ebenen durch Konditionierung in euch entstanden sind, dass ihr also hier funktioniert und reagiert gemäß einem Wertesystem, das im Lauf eurer Sozialisation in euch installiert worden ist.

Je mehr sich die Energie eurer Seele in eurem Körper und in eurem Bewusstsein Gehör verschaffen kann, desto klarer ist es euch, dass es in euch auch einen Wertekodex gibt, der sehr viel umfassender ist, als der gesellschaftlich etablierte, mit dem du dich identifizieren sollst. Die mahnenden Stimmen der Eltern und Religionslehrer versuchen die Kinder in eine ganz bestimmte Richtung zu lenken, während die Stimme der Seele immer nur den  nächsten Schritt empfiehlt.

Für die Seele geht es nicht um das Funktionieren in einem bestimmten System, sondern es geht um Erfahrungen, die der Mensch in dieser Inkarnation machen soll, um bestimmte Erkenntnisse daraus zu ziehen.

Wir befinden uns immer noch – aber nicht mehr lange – in  einer Spirale, deren Bewegung angestoßen worden ist durch die Spaltung des  Ganzen in Gut und Böse. Solange ein Mensch das Gute für richtig und das Böse für falsch hält, egal, ob in sich drin oder um sich herum, solange muss er wieder und wieder hin und her gehen zwischen diesen beiden Gegensätzen. Er wird  in einem Leben versuchen, besonders gut und richtig zu sein, um im nächsten sich als armes Opfer oder böser Täter wieder zu finden, weil es der Seele darum geht, die Identifikation mit dem einen oder dem anderen zu erkennen und aufzugeben.

Nur der Verstand und das Ego beurteilt und richtet, sucht das eine und vermeidet das andere, die Seele und auch das Herz übrigens, weiß sich eingebunden in das Große GANZE und bildet sich nicht ein, alles oder auch nur die eigene Befindlichkeit vollkommen überblicken und durchschauen und beurteilen zu können. Deswegen ist es auch nicht vorrangig wichtig, sich selbst und alles andere zu steuern und zu kontrollieren.

Ein spiritueller Mensch sucht das Gleichgewicht zwischen Aufnehmen und Abgeben, Empfangen und Senden, und er nimmt sich viel Zeit und Raum, in einem Zustand zu verweilen, in dem er weder das eine, noch das andere tut, denn es gibt einen großen Unterschied zwischen SEIN und TUN, und nur im SEIN spannt sich der Raum auf, in dem die Kommunikation mit der Seele gelingen kann. Wenn du etwas tust, oder auch wenn du etwas absichtlich vermeidest, was du gerne tun möchtest, wenn du dich also kontrollierst, dann ist dein Energiefeld zusammengezogen und im Ja oder im Nein gebunden. Es bildet keinen Raum mehr, in dem „Besuch aus der spirituellen Ebene des Seins“ empfangen werden kann.

Du kannst es damit vergleichen, dass die Wahrnehmung der mikroskopisch kleinen Materie auch nur gelingt, wenn der Mensch sich Zeit dafür nimmt und seinen Fokus darauf richtet, die Dinge in dieser anderen Erscheinungsform zu betrachten und zu untersuchen.

Das Meditieren lehrt euch die Entschleunigung und die Fähigkeit, so lange mit und in euch selbst zu sein und zu bleiben, bis sich neue Ebenen und Wirklichkeiten in eurem Inneren zeigen und erschließen lassen. Gemäß der Polarität, wie es sich auch im Yin und Yang zeigt, wird es dabei Einsichten in die zwei verschiedenen Anteile geben, aus denen ihr besteht: Euer körperlich-tierisch-triebhaftes SEIN wird euch Teile von sich zeigen, die ihr bislang verdrängt und verleugnet habt, wie zum Beispiel Neid, Gier und Wut und euer geistig-spirituelles SEIN wird euch Räume jenseits aller Probleme eröffnen, in denen ihr euch entgrenzt, erhoben und einfach nur friedlich und angekommen fühlt.

Beim Meditieren geht es also auch wieder darum, einerseits in seine eigenen Kammern des Schreckens hinunter zu steigen, um den Kontakt mit bestimmten Seinsanteilen zu machen, um sie ins Bewusstsein integrieren zu können, und – andererseits geht es darum, ganz und gar loszulassen und sich hinzugeben, wie der Embryo im Mutterleib, sich gehalten und getragen und versorgt wissend, um die Erfahrung zu machen, dass man als Teil eines größeren und gütigen Ganzen sicher und geliebt ist.

Dabei kann sehr viel Heilung geschehen, weil die spirituellen Mächte am besten wirken und uns mit der notwendigen Energie behandeln können, wenn wir in diesem Zustand des völligen losgelassen Seins sind.

Du, Samiri, hast schon die Meisterschaft darin erlangt, einen äußeren Raum zu erschaffen, damit dieser Zustand für die Meditierenden leicht und mühelos zu erreichen ist, aber es ist notwendig, dass sie dies auch erkennen und wertschätzen und nicht nur zu dir kommen, um sich auszuschlafen.

Am 6. Oktober 1999 hast du von mir das folgende Gedicht diktiert bekommen:

 

Ich bin Pan

Ich bin Pan,

das Leben, das Wachstum,  die Fülle.

.

Ich bin es,

der in den Gegensätzen das Einende sieht und ehrt,

durch mich geschieht

Fortschritt, Entwicklung und Neubeginn.

.

Weil ich im Untersten genauso bin wie ganz oben,

verleih ich Euch jene Kraft, die manifestiert,

was Gott sich ausgedacht und leben sehen will.

.

Weil ich der Mittelpunkt bin,

aus dem dynamisch entsteht,

was sich entfaltet im 3-dimensionalen Raum,

ist alles in mir als der Quelle.

.

Ich bin die Quelle,

sei du das Wasser und ströme nach draußen,

was immer im Herzen du fühlst und

kehre zurück in mich als Ort,

aus dem du gekommen, in den du einst gehst,

die Heimat deiner Seele.

.

und ich habe mich dir folgendermaßen vorgestellt, als du mich gefragt hast, wer ich eigentlich sei:

“Ich bin Pan, der Herr der Gegensätze, der schwarze Punkt im Yang, der weiße im Yin, die Feder, die Auseinanderstrebendes immer wieder zusammenzieht. Ich bin der Punkt in der Fünf, der sich zur Linie streckt und auseinander zieht, was grade sich geformt hat. Ich bin das dynamische Prinzip und allen höchst willkommen, die Entwicklung suchen und begrüßen, gefürchtet von denen, die sich nach Sicherheit sehnen.

Satan haben mich die genannt, die für sich in Anspruch nahmen, die Göttlichkeit zu leben. Durch meinen Einfluss war immer wieder klar, dass so weit im Licht sie nicht sind, weil sie abspalten und bekämpfen, was auch zum Leben gehört und umarmt und integriert werden will.“

Inzwischen sind fast 12 Jahre vergangen und du hast es nicht leicht gehabt, in dieser Zeit. Obwohl du unendlich viel auf die Beine gestellt hast, ist dir doch das befriedigende Gefühl immer wieder abhanden gekommen, deine Sache gut und richtig zu machen.

Bitte sei dir und mache dir immer wieder bewusst, dass du vor allem im schwarzen Teil des YIN und YANG wirkst und versuchst, überall verleugnete und verdrängte Wesensanteile ans Licht zu bringen, damit sie angeschaut und bewusst werden können.

Du darfst dir von den Menschen, die dich im Lauf der vielen Jahre als ihre Lehrerin angesehen haben, keine Bestätigung und positive Rückmeldung in Bezug auf dein Wirken erwarten, weil sie einen anderen Fokus haben als du.
Sie wollen besser zurecht kommen in ihrem alltäglichen Leben und der spirituelle Weg soll dabei mithelfen und Werkzeuge liefern, damit dies gelingen kann.

Für dich allerdings geht es um etwas anderes: Du möchtest die Menschen erheben auf die spirituell geistige Ebene, du möchtest ihnen dabei behilflich sein, die Stimme ihrer Seele wahrzunehmen und deren Empfehlungen zu befolgen, aber das ist nur möglich, wenn auf der irdisch-sozialen Ebene mehr Mut zur Wahrheit nach innen und nach außen hin entsteht und praktiziert wird.
Transformation kann nur gelingen, wenn ein unerschütterliches Vertrauen gepaart mit der Sehnsucht nach spiritueller Weiterentwicklung in einem Menschen wirkt und das lebst du. Das ist genug, mehr kannst du nicht tun.

In diesem Sinn, bleibe auf diesem Pfad und beurteile dich nicht durch äußere oder weltliche Erfolge, das Himmelreich ist INNEN und  nirgends sonst.

Dein Pan

.

Unser Pan im Wunderland am Anfang seines körperlichen Lebens

….. und am Ende 2008

Am 3.5.2012 hat mir Pans folgendes diktiert (auf Englisch, weiter unten habe ich es übersetzt):

I am Pan, your rural God, living behind your socalled “real” World. What you call “real”, is unreal for me, not only unreal, but fake and pretended. What you call “true” is fake for me, because it´s feeding your illusions.

If you trust me, and try to really understand, you will meet the very lifesource itself. If you follow your desire, to become ONE, you will meet the other part of you, cause separation always means, to mourn the loss of parts of your Self.

If you take the decision, to start the quest,

If you collect the courage, to confront and discover

the real and the unreal,

If you dare the adventure, to free your true self,

Then you will experience

Extasy instead of substitutes,

Wonder instead of repetition and

Inner Growth instead of boredom.

.

If you dare, to reclaim your birthright, to become, what you potentially already are,

you are well advised, if you invite me, to be your guide, as I know them all:

The Heights and the Depths,

the Victories and the Failures,

the Dangers and Chances in your incarnated way of living.

.

Born way up high with the Gods, having been rejected because of being not smart enough, I developed a kind of Power, that is strong from the roots and open to all spiritual realms at the same time. Ich know about my divine heritage, and although having been neglected and humiliated, I never gave up my pride and my devotion to divine truth, which is the only reality, I accept.

So, if you have me at your side, you´ll always be accompanied by this sense for divine truth, power to act, and dedication to celebrate whatever happens.

.

so, und jetzt das ganze auf Deutsch:

Ich bin Pan, dein ländlicher Gott, der hinter der sogenannten “wirklichen” Welt lebt. Was ihr “wirklich” nennt, ist unwirklich für mich, nicht nur unwirklich sondern künstlich und geheuchelt. Was ihr “echt” nennt, ist falsch für mich, weil es eure Illusionen nährt.

Wenn du mir vertraust, und versuchst, wirklich zu verstehen, dann wirst du der echten Quelle des Lebens selbst begegnen. Wenn du deiner Sehnsucht folgst, eins zu werden, dann wirst die der anderen Seite deines Selbst begegnen, denn Trennung bedeutet immer, den Verlust von Teilen deines Selbst zu betrauern.

Wenn du die Entscheidung triffst, dich auf die Suche zu machen,

Wenn du deinen ganzen Mut zusammennimmst,

dem Wirklichen und dem Unwirklichen zu begegnen und es zu entdecken,

Wenn du das Abenteuer wagst, dein wahres Selbst zu befreien,

dann wirst du folgendes erfahren:

Extase statt Ersatzbefriedigung

Wunder anstatt Wiederholung und

Inneres Wachstum anstatt Langeweile.

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Wenn du es wagst, dein Geburtsrecht einzufordern und zu werden, was du in deinem Potential schon bist, dann bist du gut beraten, wenn du mich einlädtst, dein Führer zu sein, denn ich kenne sie alle:

die Höhen und die Tiefen,

die Siege und die Niederlagen,

die Gefahren und die Chancen

in eurem verkörperlichten Leben.

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Geboren ganz oben bei den Göttern, verstoßen, weil ich nicht hübsch genug war, habe ich eine Art von Kraft entwickelt, die von den Wurzeln her stark ist und gleichzeitig offen wir alle spirituellen Reiche. Ich kenne meine göttliche Abstammung, und obwohl ich missachtet und gedemütigt worden bin, habe ich niemals meinen Stolz aufgegeben und meine Hingabe an die göttliche Wahrheit, die für mich die einzig gültige Wirklichkeit ist.

Wenn du also mich an deiner Seite hast, dann wirst du immer begleitet sein von diesem Sinn für die göttliche Wahrheit, Kraft zum Handeln und der Fähigkeit, alles zu feiern, was auch immer passiert.

.

Nun etwas aus meiner Vergangenheit (1999), den Anfängen meiner Channeling-Beziehung mit Pan:

Wenn mehrere geschlechtsreife Lamas unter sich sind, kämpfen sie manchmal bis zum Tod. Mein putziges Lamahengst-fohlen war ungefähr neun Monate alt, als mir mein Tierarzt erzählte, dass ein Lama-Besitzer in der Gegend seinen Hengst töten lassen musste, weil seine Frau und seine Tochter von ihm angegriffen worden waren. Allmählich hatte auch unser Fohlen, das inzwischen zu einer stattlichen Größe herangewachsen war, seltsame Anwandlungen. Er sah aus wie Fuchur aus der „Unendlichen Geschichte“, allerdings weniger sanft: Er hielt keinen Abstand mehr, sondern kam ganz dicht heran, versuchte den Menschen zu besteigen oder auf ihn zu springen, so wie es junge Hengste untereinander tun. Wenn man aggressiv wurde, wurde er noch aggressiver, wenn man weglief, rannte er hinterher und sprang einem in den Rücken, dass man unter ihm begraben war. In Fachkreisen nennt man diese Fehlprägung ”Berserk-Male-Syndrom”, könnt Ihr mal googlelen). In dieser Zeit war ich wirklich verzweifelt, weil ich Angst um mich und vor allem um meine Tochter Veronika Michaela hatte, die die Tiere versorgte. Ich erkundigte mich beim Lama-Züchter-Verband und die rieten mir dringend, das Tier zu töten, es sei unverantwortlich, dies nicht zu tun. Aus unserem niedli-chen weißen Kuscheltier, mit dem wir immer so gern im Wald spazieren gegangen waren, war ein Killerhengst gewor-den, wie schrecklich! Aber so schnell wollte ich mich nicht geschlagen geben, wofür hatte ich denn meine geistigen Führer?!

Eines Morgens setzte ich mich an den Computer, schloss meine Augen und sagte zu Pan in meinem Inneren, „Ich stehe hier erst wieder auf, wenn du mir gesagt hast, was ich mit diesem Lama machen soll!“ Meinen Kopf hielt ich leer und auf
Empfang geschaltet und plötzlich fingen meine Finger an, folgenden Text in die Tasten zu klopfen:

„Ja, ich bin Pan, der durch dein Herz und durch dein Gehirn zu dir spricht. Lass´ dich doch endlich darauf ein, deine inneren Räume und Fähigkeiten zu ergründen in einer Weise, dass du auch wirklich die Früchte davon ernten kannst. Lange genug hast du dich auf diese Zeit vorbereitet, mehr als ein Leben lang. Du bist jetzt an einem Punkt angelangt, wo in deinen Händen alle Fäden zusammenlaufen, nicht im Sinne eines Herrschers, sondern im Sinne eines Zentrums, auf das hin sich viele orientieren. Stelle dir ein Rad vor mit Speichen: In der Mitte bist du und hältst und trägst die Speichen. Die Menschen spüren deine Liebe und deine Kompetenz, die du dir im Laufe von unendlich vielen Leben und Erfahrungen erarbeitet hast. Es ist gut und richtig, diese zentrale Funktion anzunehmen und auszuüben. Du brauchst nicht mehr zu üben, du darfst, kannst und sollst ins Handeln gehen. Die Menschen und Tiere und alle Wesen in deinem Lebensraum sind auf deine Impulse hin ausgerichtet. Das ist gut so.

Mama Qoya, Tochter Assissa und Hengst Inti Tistou

Deinen Lamahengst solltest du nicht von hier verbannen, nur weil du dich ihm nicht gewachsen fühlst. Er ist eine Möglichkeit für dich, in deine MACHT zu gehen, und dafür wird es höchste Zeit!!! Wenn du dir mehr Zeit nimmst, draußen bei deinen Tieren zu sein, dann wirst du auch mehr und mehr lernen, mit ihnen genauer zu kommunizieren.

Danke, dass du mich ins Bewusstsein der Leute rufst, das macht meine Macht und Präsenzgrößer und hilft mir, dir und anderen auf vielen verschiedenen Ebenen zu helfen.

Der Ring ist der Schlüssel! Mach´ alles rund! Sorge für dich und lasse keine Bögen offen. Schließe die Kreise und jedes Ende ist ein neuer Anfang.

Mach´ klar Schiff und lass´ alles los, was du nicht mehr unbedingt in deinem Lebensraum brauchst! Du schaffst viel Platz für Neues, von dem du jetzt noch nicht einmal weißt, dass es möglich ist und auf dich wartet.

Ich helfe dir, wann immer du mich rufst!

Am nächsten Tag bekam ich folgende Botschaft von Pan:

 

Pan am 3.10.1999

Du fragst, was du mit deinem Lamahengst Inti machen sollst. Inti solltest du nicht weggeben. „Inti“ bedeutet „der Sonnengott“, und das ist das machtvollste Wesen überhaupt. Wenn du weiter ins Licht gehen willst, musst du dem Machtvollsten ins Auge schauen und standhalten. Inti spiegelt dir nur, was dir andere Menschen auch schon oft gezeigt haben: Du begegnest den Menschen oder Tieren, ohne deine eigenen Grenzen zu spüren oder zu wahren; das ist gut und schlecht: Gut, weil du mit jedem sofort verschmelzen kannst und ihn von innen spürst, schlecht, weil die anderen dich als Person nicht spüren können, eher als liebevollen Spiegel.

Wenn Inti-Lama dir begegnet, hat er also ein Lama vor sich. Du musst ihm klarmachen, dass du ranghöher bist, dann wird er dich als Herrn anerkennen. Du bist schon auf dem richtigen Weg. Hab´  keine Angst vor einem Kampf, er bringt dich bestimmt nicht um. Er muss einfach lernen, dass jeder Mensch im Rang über ihm steht. Dazu kannst du dich auch ruhig hinten drauf setzen wie ein ranghöherer Hengst. Beobachtet eure Ängste und werdet nicht ihr Opfer.

Richtet auch euren Platz regelmäßig aus, dass die sehr hohe Schwingung sich wirklich stabilisiert. Sie trägt euch und ist ein Segen für Mutter Erde. Schön, dass du endlich den direkten mentalen Kontakt mit mir suchst, ich stehe schon lange dafür bereit.
Uns allen auf den anderen Ebenen macht es sehr viel Freude, euch zu beobachten. Eure Ausrichtung stimmt und die Liebe ist auch da, ihr könnt eigentlich nichts falsch machen, aber bitte verbannt Inti nicht von hier, er ist ein wichtiger Bewohner und hält auch mit eine Energie, die sehr hoch und sehr machtvoll ist. Du brauchst davor nicht zu
fliehen oder ihn wegbringen, Meisterschaft heißt, sich seinen Ängsten zu stellen und hindurchzugehen.

Es lebt ein kleines Mädchen in dir, das ist auch gut so. Aber du solltest mehr und mehr auch deine männliche und machtvolle Seite entwickeln, um wirklich ganz zu sein.  N.N. kann dir helfen, dich auf sehr konkrete Weise dieser Herausforderung zu stellen. Du kannst an ihm beobachten, dass es auch Spaß machen kann, zu kämpfen. Nicht jeder Kampf bedeutet Untergang für den Verlierer, oft müssen einfach nur die Machtverhältnisse geklärt werden. Wenn du deinen Lamahengst Inti führen und dominieren willst, musst du stärker und machtvoller sein als er. Ich helfe dir, wenn du mich bei einer Begegnung oder Auseinandersetzung anrufst. Stell´ dir vor, daß ich hinter dir stehe und 1m größer bin als du, Inti wird mich sehen! Vertrau auf deine Macht! Nimm auch einen Stab in die Hand, der die Kraft hat, das Lama auf Abstand zu halten, zum Beispiel mit dem gelben Tachyonen-Ring, aber das ist gar nicht unbedingt notwendig, deine Absicht und Ausrichtung genügt schon. Er wird es akzeptieren.

Unter den Tieren kann er der König sein, aber Menschen gegenüber wird und muss er die Unterordnung akzeptieren. Du bist eine Königin unter den Menschen und wirst doch hoffentlich nicht vor einem Tier, egal, wie groß oder gefähr-lich es ist, davonlaufen!?

Wenn Inti nicht mehr hier wäre, wäre der Platz um vieles ärmer, kannst du das fühlen? Reichtum bedeutet auch Aufgabe oder Verantwortung und Klarheit, die richtigen Entscheidungen zu treffen, und es wäre bestimmt die falsche, deinen Hengst wegzugeben.

Danke, daß ich der Patron dieses Stückes Erde und deines Ladens sein kann, wann immer du mich oder meinen Rat brauchst, ruf´ mich, ich bin gerne und immer für Euch da!

Pan

 

Einige Tage später:

Pan über „sein“ Wunderland:

 Guten Morgen meine liebe Samiri,

ja, wirklich, wenn ich sage „meine liebe Samiri“, dann meine ich es auch so. Es ist für mich und auch viele andere auf diesen und höheren Ebenen unglaublich schön zu beobachten, wie kompromisslos du dich zur Verfügung stellst ein Energiefeld zu errichten, in dem wir mehr und mehr Raum einnehmen können in einer Weise, dass es auch den soge-nannten „Ungläubigen“ sichtbar wird. Wir sind Energie, und diese kann man als Mensch normalerweise nicht sehen, wohl aber deren Wirkung. Wenn du jetzt einen Platz geschaffen hast, in dem viele verschiedene Lebewesen sich auf-halten und ihrer Natur gemäß sich verhalten können und dürfen, dann ist es wirklich wunderbar, diese natürlichen Verhaltensweisen auch einzusetzen, um den Menschen etwas zu spiegeln, beispielsweise spiegelt dir ein dominanter Hengst, für wie dominant oder besser, für wie stark und zentriert er dich hält. Du kriegst ein unmittelbares Feedback über deinen energetischen Zustand und zwar nicht über irgendwelche gesprochenen Worte von irgendeinem „Coach“, sondern direkt und sinn-lich erfahrbar. Das kommt dann auch auf einer wesentlich tieferen Ebene deines Seins an, als wenn dir jemand nur etwas über dich und dein Verhalten erklärt und interpretiert. Die Begegnung mit Lebewesen, die sich natürlich ver-halten, bringt euch wieder zurück zu euren Wurzeln. Zunächst zeigt sie euch, wo ihr steht und dann, wenn ihr weiter damit arbeitet, so wie ihr euch jetzt Gott sei Dank dazu entschlossen habt, Inti nicht wegzugeben, habt ihr einen direk-ten und unmittelbaren Rückkoppler über euren energetischen Zustand. Wenn ihr echte Meister werden wollt, müsst ihr eure Angst auf allen Ebenen gemeistert haben. Es braucht nicht viel Mut, einen Hahn zu schlachten, wohl aber, sich einem dominanten Lamahengst zu stellen, der dich als rivalisierenden Artgenossen betrachtet. Es ist gut und richtig, mit ihm handgreiflich zu kämpfen, so wie N.N. das macht, es ist aber auch gut und richtig, ihn über die Energie in Schach zu halten, so wie du das versuchst, Samiri. Euer Eselhengst Ivan wiederum zeigt euch etwas ganz anderes, nämlich, dass Tiere auch Menschen beschützen und verteidigen können, er hat und zeigt durchaus ein
verantwortliches Verhalten, indem er Intis aggressive Energie auf sich lenkt, wenn es für einen Menschen zu viel werden würde. All das könnt und dürft ihr beobachten, weil ihr euren Tieren diese Rahmenbedingungen bietet. Du, Samiri, hast vor einigen Jahren die Qualität und Wichtigkeit des Raumes erkannt und dir mit dem Forsthaus und dem dazugehörigen Grund einen Freiraum geschaffen, in dem sich jetzt alle tummeln und ihrer eigenen Natur gemäß bewegen können. Das ist wahrhaftig wunderbar und der Name „Wunderland“ ist bestimmt keine Hochstapelei. Wenn du bis jetzt noch nicht die angemessene Anerkennung und Wertschätzung für diese „Schöpfung“ von anderen Men-schen bekommst, dann sei dir gewiss, dass sie dir aus unseren Reihen in hohem Maße zufließt. Das ist auch der Grund, warum du mehr und mehr mit unserer Unterstützung rechnen und arbeiten solltest, wir freuen uns, von dir gerufen
und gebeten zu werden.

 

… und ein paar Tage später:

 

Guten Morgen, liebe Samiri,

jetzt sind es noch zwei Tage, bis dein neues Lebensjahr beginnt. Im alten hast du viele sehr schöne aber auch anstren-gende Erfahrungen machen müssen und dürfen. Du hast dabei sehr viel gelernt, zum Beispiel  verstehst du jetzt auf einer tiefen und gleichzeitig hohen Ebene, was es heißt, in seine Macht zu gehen. Dein Lamahengst Inti zeigt es dir auf der elementaren Ebene der Hierarchie in einer Herde, und in deiner Auseinandersetzung mit anderen spirituellen Lehrern hast du es am entgegengesetzten Pol erlebt, was es heißt, seinen Rang einzunehmen und zu verteidigen. Es gibt in diesen Begegnungen keine Möglichkeit, dieses Thema zu vermeiden! Sobald du dich zu sehr zurück nimmst
und unscheinbar gibst, nehmen sofort die anderen den Raum ein, der eigentlich dir gebührt. Du bist sehr sensibel dafür, wenn andere sich selbst aufblasen und kompetenter geben als sie sind, um Kontrolle über andere auszuüben, die nach einem Führer suchen und nicht selbst die Verantwortung übernehmen wollen. In deiner Auseinandersetzung mit N.N. oder auch mit N.N. hast du das auch ganz klar zum Ausdruck gebracht und bist dafür abgelehnt worden. Das ist richtig und gut so! In der Tat ist Saturn der Hüter der Schwelle und als Aszendent Steinbock ist das oft genug deine Rolle. Je mehr du eingewurzelt bist in dein eigenes Sein und Leben und angebunden an deine spirituelle Führung, desto weniger verletzt es dich, wenn die Menschen dich von sich stoßen, weil sie der Wahrheit nicht ins Gesicht sehen wollen, die du ihnen spiegelst. Sei dir gewiss, dass du immer die vollste Unterstützung der geistigen Welt und Autori-täten hinter dir hast, wenn du kompromisslos deine Wahrnehmung zum Ausdruck bringst. Du bist wirklich so etwas wie ein kleiner weißer Teufel, der die allzu Selbstgerechten mit seiner Neptungabel in den Hintern sticht. Dafür hast du dich lange genug mit sehr vielen verschiedenen Menschen auf intensivste Weise auseinandergesetzt, dass heute das Schwert deiner Bewusstheit messerscharf ist. Benutze es, wann immer du den Impuls dafür verspürst. Neben mir, Pan, ist Erzengel Michael mit seinen Helfern jetzt für dich der wichtigste Ansprechpartner und Begleiter. Nach unten das Schwert und nach oben die Waage sind seine Werkzeuge, nimm auch du sie in Gebrauch, wann immer du nach Rat und geistiger Orientierung suchst. In diesen Zeiten scheiden sich tatsächlich die Geister. Es ist für dich nicht mehr möglich, ja sogar schädlich, indifferent zu sein. Du hast vor einigen Jahren ein Gedicht geschrieben für die todkranke
Elisabeth, das enthält sehr wichtige Lehren auch für dich. Du solltest es jetzt ans Ende dieses Textes stellen.“

 

Der Weg zum Licht

 Die Wahrheit ist das Schwert,

mit dem du die Fesseln deiner Angst

durchtrennen kannst.

Die Wahrheit ist das Feuer,

mit dem du die Last der Vergangenheit

verbrennen kannst.

Die Wahrheit ist das Licht,

in dem du stehst,

wenn dein Kopf klar & dein Herz rein  ist.

Du bist das Licht.

Geh´ durch´s Feuer

mit dem Schwert in der Hand

und kämpfe für deine Wahrheit.

 

Du bist das Licht.

Samiri mit Erzengel Michael 1995

In der spirituellen Szene wird so gerne mit den Begriffen „Licht und Liebe“ herumgeworfen, dass Licht aber „Wahrheit“ bedeutet, und dass die Wahrheit für die allermeisten Menschen eigentlich nicht zu ertragen ist, das habe ich oft schmerzlich erfahren.

Frage an Pan am 6.10.1999: Wer oder was bist du eigentlich?

Ich bin Pan, der Herr der Erde, der die Verbindung mit dem Himmel hält, indem er in Bewegung hält und bringt, was droht zu stocken, still zu steh´n in Selbstzufriedenheit und Angst.

Ich bin Pan, der Herr der Tiere, die von den Menschen all zu lang missbraucht und ausgebeutet, weil sie in ihrer Unschuld nicht versteh‘n, was Menschen treibt, zu nutzen bis zur Vernichtung, was sich nicht wehren kann.

Ich bin Pan, der Herr der Gegensätze, der schwarze Punkt im Yang, der weiße im Yin, die Feder, die Auseinanderstre-bendes immer wieder zusammenzieht. Ich bin der Punkt in der Fünf, der sich zur Linie streckt und auseinanderzieht, was grade sich geformt hat. Ich bin das dynamische Prinzip und allen höchst willkommen, die Entwicklung suchen und begrüßen, gefürchtet von denen, die sich nach Sicherheit sehnen. Satan haben mich die genannt, die für sich in Anspruch nahmen, die Göttlichkeit zu leben. Durch meinen Einfluss war immer wieder klar, dass so weit im Licht sie nicht sind, weil sie abspalten und bekämpfen, was auch zum Leben gehört und umarmt und integriert werden will.

Lange genug war ich verbannt in Gefilde, die da heißen Schuld und Angst und Schmerz. Als Drache wurde ich vom heiligen Georg wieder und wieder getötet und ihr habt alle Beifall geklatscht.

Jetzt  kommt eine neue Zeit:  Aus China kommt der Drache als Glückstier zu euch, und weil es „Feng Shui“ ist,
klatscht ihr wieder alle Beifall. Wann werdet ihr den Drachen in eurem Inneren befrei´n? Er wartet so lang schon auf Erlösung!

Ich bin Pan, der Herr der Elemente. Mein Feuer verbrennt und transformiert, was abgestorben und tot ist. Könnt ihr es begrüßen? Die frei werdende Energie ist leuchtend und heiß, sie weist euch den Weg nach oben und hilft, euch zu verwandeln. Kennt ihr den Phönix, der neugeboren aus der Asche erstanden ist? Tut es ihm gleich, das Wesentliche, der Geist, der euch beseelt, widersteht jeglicher Vernichtung. Nur um so reiner wird das Gold, je mehr vom Erz getrennt, und dazu braucht es Hitze. Lauft nicht davon, wenn‘s heiß wird, im Gegenteil, im Zentrum des Feuers findet die Transformation statt. Gebt euch hin und ihr werdet erkennen, dass der Geist im allem ist, im Stoff, im Feuer, im Rauch, in der Luft und im Wind.

Ich bin Pan, der Herr der Elemente. Mein Wasser vermag das Feuer zu löschen, um der Zerstörung Einhalt zu gebieten. Lasst ruhig die Tränen fließen, wann immer etwas schmerzt, ihr den Verlust nicht versteht. Die Tränen sind das Wasser der Seele, im Herzen gesammelt, weil du zu sehr das andere geliebt und dich verbunden hast, mit etwas, das nicht du bist. So feiere, so intensiv du kannst, wann immer du dich reich fühlst, und sei dir immer klar, dass alles, was nicht Geist ist, dich irgendwann verlässt. Erst wenn du selbst der Geist geworden, wirst du versteh´n, dass Trennung niemals existiert und Einheit immer war. So wie das Wasser manchmal fest als Eis erstarrt und  unbeweg- ich wird, doch vieles trägt, erstarrst auch du und hast vergessen, dass du auch im Fluss bist, in dem die Fische leben, auf dem die Schiffe fahren. Sogar im Meer bist du, das ewig wird bewegt im Wandel der Gezeiten, vom Mond regiert, der wiederum das Tor zum Kosmos ist und spiegelt die Unendlichkeit der Vielfalt der Planeten, Räume, Sonnen.

Ich bin Pan, der Herr der Elemente. Meine Luft bringt das Meer in Bewegung, haushohe Wellen entstehen nur durch die Kraft des Windes. Als Präsenz ist sie der Lebensraum und -hauch, der alle Wesen umfängt und ein- und ausströmt mit jedem Atemzug. Sie ist in allem und alles ist in ihr. Sie füllt den Raum aus und ist auch der Trägerstoff, in dem Übermittlung passiert. „Energie“ nennt ihr Menschen das. Gedankenlos habt ihr sie für lange Zeit benutzt und erschmutzt, weil sie überall einfach da ist, zu wenig geschätzt. Aber ohne sie könnt ihr nicht überleben, sie regelt den Austausch, ist Geist, der die Materie beseelt. Als Sturm enthüllt sich die Macht und die Kraft, die sogar eure sicheren Häuser zerstört.

Die Vögel zeigen euch, dass man von ihr getragen wird, die Schwerkraft mühelos besiegt. Nehmt Euch ein Beispiel und fliegt los, wann immer die Freiheit euch ruft.

Ich bin Pan, der Herr der Elemente. Meine Erde bietet den Boden, auf dem ihr steht, der eure Häuser trägt. In ihr stecken die Wurzeln, die eure Bäume wachsen lassen, den Pelz der Erde. Das Licht und die Wärme der Sonne, der Regen, der Nebel und die Luft lassen Pflanzen auf ihr wachsen, die euren Tieren und euch als Nahrung dienen. Die
Erde dient euch gerne, aber nicht mehr bedingungslos, weil ihr sie fast schon zerstört habt. Sie ist viel mehr als nur ein Rohstoff, sie ist ein lebendiges Wesen, das seinen Körper als Lebensraum zur Verfügung stellt, dass Wesen auf ihr wachsen können. So wie eine Mutter ihr Kind in ihrem Bauch empfängt und mit ihren Quellen nährt, zuerst im Inneren und dann noch beim Stillen, wenn das Kind schon getrennt ist, so empfängt und nährt die Erde euch, die ihr ihre Kinder seid, genauso wie die Tiere und Pflanzen. Doch leider habt ihr vergessen, den Körper und die Materie zu ehren, ihr wollt immer nur hoch hinaus und weg von da, wo ihr seid. Doch da sind eure Wurzeln und ohne sie ist Wachstum in der Materie nicht möglich. Die Erde begegnet euch in allem, was sichtbar ist und solange ihr dagegen kämpft, auf euren spirituellen Wegen und meint, sie müsste sich euren Erwartungen beugen, ist euch auch das Tor in die jenseitige Welt versperrt.

Ich bin Pan, der Hüter der Schwelle, und begegne dir in jeder Herausforderung, der du dich gegenüber siehst. Wann immer du „nein“ sagst und dich verschließt, bist du an mir gescheitert. Wann immer du „ja“ sagst, und dankbar  rkennst, dass die Welt und alles dein Spiegel ist, der dir zeigt, wer du bist, und wenn du dann immer noch „ja“ sagen kannst, zu dem, der du bist, dann öffnen sich die Türen von selbst und der Hüter verneigt sich vor dir. Dann trittst du ein ins Wunderland der Seele, wo alles heilig ist und nicht verkehrt. Du spürst dich selbst als Wesen, das staunend dienen darf dem göttlichen Plan der alle und alles umfasst und zuallererst sich selbst.

Im Herzen führen die Brücken nach innen und nach außen, nach unten und nach oben. Im Herzen sei zentriert und komm von da, wohin immer man dich ruft. Durch deine Zentrierung im Herzen werden sich Türen für dich öffnen, wo du willkommen bist, und wenn nicht, so wirst du versteh‘n, dass der andere in einer anderen Wirklichkeit lebt, in der er seine eigenen Erfahrungen macht, die seine Seele noch braucht.

Liebe zuallererst dich selbst und zwar bedingungslos, egal wie dein Kopf dich beurteilt. Alles was ist, soll so sein, und du hast die Freiheit, aus dir das Schönste zu machen, was Gott sich je erträumt. Ich bin Pan, der Anwalt der Unangepassten und mache euch Mut, ins Licht zu gehen mitsamt Eurem kostbaren Körper.

Ich bin Pan 

Ich bin Pan,

das Leben, das Wachstum, die Fülle.

 

Ich bin es,

der in den Gegensätzen das Einende sieht und ehrt,

durch mich geschieht

Fortschritt, Entwicklung und Neubeginn.

 

Weil ich im Untersten genauso bin wie ganz oben,

verleih ich Euch jene Kraft, die manifestiert,

was Gott sich ausgedacht und leben sehen will.

 

Weil ich der Mittelpunkt bin,

aus dem dynamisch entsteht,

was sich entfaltet im 3-dimensionalen Raum,

ist alles in mir als der Quelle.

 

Ich bin die Quelle,

sei du das Wasser und ströme nach draußen,

was immer im Herzen du fühlst und

kehre zurück in mich als Ort,

aus dem du gekommen,

in den du einst gehst,

die Heimat deiner Seele.

Pan für Samiri Reichenberger, 6.10.1999

Interessanterweise heißt “Samiri” auf Quechua “Quelle des Lebens”!

Pflanzenbild mit Pan-Kette

 bei einer Ausstellung in der Gärtnerei Frick, Winhöring, im Jahr 2005

 

Pan am 12.8.2011

Mutter Erde und ich sind ein Paar wie Yin und Yang. Wenn du dir das Zeichen vorstellst, dann hast du oben das weiße Feld mit dem schwarzen Punkt und  unten das schwarze Feld mit dem weißen Punkt.

Wenn es in dem Symbol nur die beiden schwarzen und weißen Flächen geben würde, ohne die Punkte, dann wäre seine Energie statisch, schwarz und weiß 1 : 1 zusammen oder nebeneinander in einem Kreis. Der Punkt in der anderen Farbe im dicksten Teil signalisiert: „Das Gegenteil ist auch in mir enthalten!“ und aus dem Spannungsfeld von etwas mit seinem Gegenteil entsteht etwas Neues. Um das zu verstehen, braucht man die Fähigkeit, Zusammenhänge zu suchen und zu erkennen, Dinge miteinander zu verknüpfen und die Dynamik zu erkennen, die aus dem Zusammenwirken der Teile entstehen kann. 1 + 1 = 3, hast du es genannt in einem Gedicht, kreatives Denken nennen es die Psychologen und für dich ist es die Fähigkeit, Potentiale zu erkennen und sich entfalten zu lassen.

 Es ist, wie es ist.
Diese Feststellung und deren Annahme ist die Grundlage dafür, dass sich etwas Neues entwickeln kann. Sehr viele Menschen verschleißen sich in dem vergeblichen Versuch, die Bedingungen, unter denen sie leiden, zu verändern.

Sie fühlen sich als Opfer und meinen, wenn nur der oder das andere sie anders behandeln würde, oder wenn ihnen jemand helfen würde, dann wäre alles besser und richtiger. Der Irrtum dabei ist ein zweifacher:

Zunächst müsst ihr überlegen, von welcher Ebene aus ihr eine Situation beurteilt.

Auf einer tiefen, der instinktiven Ebene, fühlt ihr: was angenehm und sicher ist, ist richtig, und was unangenehm und bedrohlich ist, ist falsch. Auf einer etwas höheren, der sozialen Ebene, fühlt und denkt ihr, was gut aussieht und mir das Image verleiht, das ich verkörpern möchte, ist richtig, und was uncool ist, peinlich oder beschämend ist falsch.

Auf einer sittlich-moralischen Ebene meint ihr, was meinen Eltern und Gott gefällt und mit meinem religiösen Wertekodex übereinstimmt, ist richtig, und was meinen Eltern und Gott missfällt und gegen die 10 Gebote verstößt, ist falsch.

Wenn ihr mit der Ebene eurer Seele in Verbindung und in Kontakt seid, dann habt ihr zunächst einmal einen besseren Überblick. Ihr seid euch dessen bewusst, dass die instinktive, die soziale und die sittlich-moralische Ebene in euch vorhanden ist, dass ihr aber darüber hinaus noch sehr viel mehr seid und verkörpert. Ihr fühlt, dass die drei erwähnten
Ebenen durch Konditionierung in euch entstanden sind, dass ihr also hier funktioniert und reagiert gemäß einem Wertesystem, das im Lauf eurer Sozialisation in euch installiert worden ist.

Je mehr sich die Energie eurer Seele in eurem Körper und in eurem Bewusstsein Gehör verschaffen kann, desto klarer ist es euch, dass es in euch auch einen Wertekodex gibt, der sehr viel umfassender ist, als der gesellschaftlich etablierte, mit dem du dich identifizieren sollst. Die mahnenden Stimmen der Eltern und Religionslehrer versuchen die Kinder in eine ganz bestimmte Richtung zu lenken, während die Stimme der Seele immer nur den nächsten Schritt empfiehlt.

Für die Seele geht es nicht um das Funktionieren in einem bestimmten System, sondern es geht um Erfahrungen, die der Mensch in dieser Inkarnation machen soll, um bestimmte Erkenntnisse daraus zu ziehen.

Wir befinden uns immer noch – aber nicht mehr lange – in einer Spirale, deren Bewegung angestoßen worden ist durch die Spaltung des Ganzen in Gut und Böse. Solange ein Mensch das Gute für richtig und das Böse für falsch hält, egal, ob in sich drin oder um sich herum, solange muss er wieder und wieder hin und her gehen zwischen diesen beiden Gegen-sätzen. Er wird in einem Leben versuchen, besonders gut und richtig zu sein, um im nächsten sich als armes Opfer oder böser Täter wieder zu finden, weil es der Seele darum geht, die Identifikation mit dem einen oder dem anderen zu erkennen und aufzugeben.

Nur der Verstand und das Ego beurteilt und richtet, sucht das eine und vermeidet das andere, die Seele und auch das Herz übrigens, weiß sich eingebunden in das Große GANZE und bildet sich nicht ein, alles oder auch nur die eigene Befindlichkeit vollkommen überblicken und durchschauen und beurteilen zu können. Deswegen ist es auch nicht vorrangig wichtig, sich selbst und alles andere zu steuern und zu kontrollieren.

Ein spiritueller Mensch sucht das Gleichgewicht zwischen Aufnehmen und Abgeben, Empfangen und Senden, und er nimmt sich viel Zeit und Raum, in einem Zustand zu verweilen, in dem er weder das eine, noch das andere tut, denn es gibt einen großen Unterschied zwischen SEIN und TUN, und nur im SEIN spannt sich der Raum auf, in dem die Kommunikation mit der Seele gelingen kann. Wenn du etwas tust, oder auch wenn du etwas absichtlich vermeidest, was
du gerne tun möchtest, wenn du dich also kontrollierst, dann ist dein Energiefeld zusammengezogen und im Ja oder im Nein gebunden. Es bildet keinen Raum mehr, in dem „Besuch aus der spirituellen Ebene des Seins“ empfangen werden kann.

Du kannst es damit vergleichen, dass die Wahrnehmung der mikroskopisch kleinen Materie auch nur gelingt, wenn der Mensch sich Zeit dafür nimmt und seinen Fokus darauf richtet, die Dinge in dieser anderen Erscheinungsform zu betrachten und zu untersuchen.

Das Meditieren lehrt euch die Entschleunigung und die Fähigkeit, so lange mit und in euch selbst zu sein und zu bleiben, bis sich neue Ebenen und Wirklichkeiten in eurem Inneren zeigen und erschließen lassen. Gemäß der Polarität, wie es sich auch im Yin und Yang zeigt, wird es dabei Einsichten in die zwei verschiedenen Anteile geben, aus denen ihr besteht: Euer körperlich-tierisch-triebhaftes SEIN wird euch Teile von sich zeigen, die ihr bislang verdrängt und verleugnet habt, wie zum Beispiel Neid, Gier und Wut und euer geistig-spirituelles SEIN wird euch Räume jenseits aller Probleme eröffnen, in denen ihr euch entgrenzt, erhoben und einfach nur friedlich und angekommen fühlt.

Beim Meditieren geht es also auch wieder darum, – einerseits in seine eigenen Kammern des Schreckens hinunter zu steigen, um den Kontakt mit bestimmten Seinsanteilen zu machen, um sie ins Bewusstsein integrieren zu können, und andererseits geht es darum, ganz und gar loszulassen und sich hinzugeben, wie der Embryo im Mutterleib, sich gehalten und getragen und versorgt wissend, um die Erfahrung zu machen, dass man als Teil eines größeren und gütigen Ganzen sicher und geliebt ist.

Dabei kann sehr viel Heilung geschehen, weil die spirituellen Mächte am besten wirken und uns mit der notwendigen Energie behandeln können, wenn wir in diesem Zustand des völligen losgelassen Seins sind.

Du, Samiri, hast schon die Meisterschaft darin erlangt, einen äußeren Raum zu erschaffen, damit dieser Zustand für die Meditierenden leicht und mühelos zu erreichen ist, aber es ist notwendig, dass sie dies auch erkennen und wertschätzen und nicht nur zu dir kommen, um sich auszuschlafen.

 

Schon der gute, alte und weise Sokrates sagte:

“O beloved Pan and all ye other gods of this place, grant to me, that I be made beautiful in my soul within, and that all external possessions be in harmony with my inner man.”

auf deutsch:

“Oh geliebter Pan und all ihr anderen Götter dieses Ortes, bestätigt mir, dass ich schön gemacht bin in meiner Seele innen, und dass alle äußeren Besitztümer in Harmonie mit meinem inneren Menschen sind.

“All animals except man know that the principal business of life is to enjoy it” Samuel Butler said. Maybe that’s why the universe gave us the god of nature, lust for life and fertility in the form of half a man-half a beast. And what animal could even more express the unpredictability, creativity and tenacity of nature than the fertile goat with its funny motions? The god Pan cannot be overlooked: He has a male torso with toned muscles, an erect penis, and the horns, ears, hooves and beard of a goat. Sometimes he has furry legs, sometimes he doesn’t. He wears no clothes. Often he is depicted with the panpipes; he may carry a large seashell or a branch of pine. Admitted: at first I did not understand the attraction of a goat-like god with hooves; I could imagine a much more handsome one. But when he suddenly appeared in a meditation I was really moved. Not that I meditated on him; very Pan-like he suddenly was there out of the blue, smiling at me. I have never met someone with such warm, brown and compassionate eyes like him. The great love radiating from these eyes is beyond words. I looked at the playful and mischievous young Pan, the caring father Pan, and the mature wild god who wanted to connect lustfully at the same time. He was three-in-one, a masculine trinity, he was All. And he was the Shepherd; to my great surprise I did not feel hard goat hair against my skin but soft sheepskin. Pan’s message for us What is the meaning of Pan for us today?Pan is our way back to lust for life. Where seriousness may say things like: “This cannot be, this is outrageous, a civilized person will never do such, act your age, control yourself”, Pan will look with naughty lights in his eyes and answer: “Why not? Could be fun, let’s try it for a change!” He is the smile as therapy, the playful inner child, the courage to be original, the tenacity to turn restrictions and disappointments into new options, and the positivity to overcome difficulties. And he is the return to our natural state. He teaches respect for the human body, a guiltless and joyful expression or our sensuality, being in tune with nature, and the enjoyment of nurturing all of the senses. This wise Father Nature says “make love to life”. He is a very earthy way of spirituality. With his hooves firmly planted in the ground he reaches for the skies with his horns. He is the trinity beast-man-god, showing that the great instinctive sexual forces can be transmuted for spiritual ends, and bring us back to our divine state. Acknowledge the animal part in your search for spiritual enlightenment. He helps us to develop our own wonderful combination of power/strength with softness. It is okay to express your strength, your tender and loving qualities, and to give way to your desires in your own, unique way – as long as you care for nature as a whole. Pan shows that God has many faces and many paths…Never underestimate this Great Consort of the Goddess.   HORN SONGGreat stag’s horns are sprouting out of my head!Now I sing great songs!Thundering voices roar Ancient melodies.That now are caught in my magickal hornsTo power my soul And to heal my body! And enrich my mind!Listen as I soar! Listen as I sing!My words are power To heal bodies, minds, soul And to conquer death!Hugh Read (from the Book of Shadows).”As a practitioner of sex-magick I invoke gods to join me in astral love-play. One day I wondered what would happen if I’d invite the great god of all other gods. Immediately an inner voice answered “I make love with you all the time”. These words had the atmosphere of “I am always with you, I will never forsake you”. No doubt this was father, shepherd and lover Pan. I’d like to end these pages with a very beautiful invocation to the Great God. Invocation to Pan Great Pan, Lord of the Arcadian paradise, inspire our hearts with your presence. Thrill our minds with your pleasant notes. Answer our wills with your perfect magic. Let the woods and the fields, mountains and valleys, find protection in your footsteps. Let the hare and hind, otter and badger, the vixen and her cubs, all the families of our brothers and sisters of the wild, find comfort in your touch. Let the birds of the air and the bats of the night dance freely to your piping, and the fish of the rivers and the great seas find peace at the echo of your call. Let all small things nestle secure against your mighty legs, protected by the goat-foot God. Janet and Stewart Farrar, The Witches God Hymn to Pan Of the dear Son of HermesO Muse, sing now to me,That goat-foot, horned lover of ringing revelry,Who wanders the woodland valleys, while his lightfoot Nymphs dance round;Where never a goat can clamber, along the crags they bound,Calling to Pan, the shepherd-god, with shout and song -Pan of the glorious locks unkempt, to whom belongAll peaks, all snowy summits, all stony mountain-ways,Through the tangled brakes of the forest, now here, now there, he strays -Sometimes the rivers lure him down to their gentle flow,Sometimes he turns to scramble, by rocks where none may go,Up to a towering hilltop, to see where his sheep may lie;Often the long white ridges behold him hurrying by,Often with keen, wild glances he scours the upland glen,Tracking his prey; and returning from his chase in the twilight thenOn the reeden pipe of a shepherd he plays his music lone -No nightingale can utter a strain of lovelier tone,When in the flowery springtime, perched amid many a leaf,With notes as sweet as honey she trills her song of grief.Then round him the lilting voices of the Nymphs of the mountain ring,As by the dark-black water, bubbling from a spring,Their light feet trip, and the echoes, high from the hilltop, call.But the God, with his twinkling steps, through the dances leads them all,Now through the midst of them whirling, now this, now the other side,Rapt by the music, and wearing a reddish lynx’s hide;Soft round them lies the forest-lawn and, perfumed sweet,The hyacinth blends, and the crocus, with the grass beneath their feet.But the song of the Oreads tells of the blessed Gods on highAnd of the long-ridged Olympus; and, above the rest, they cryThe praise of the God’s fleet herald, of Hermes swift to aid,And how of old to Cyllene, to his sacred woodland’s shade,In Arcadia, mother of flocks, land of fair springs, he spedAnd there that son of Heaven the sheep of a mortal fed;For now a tender longing in his heart had come to flowerFor Dryops’ fair-tressed daughter. The lover found his hour;And so in her home for Hermes she brought a dear son to birth,Twy-horned and goat-footed, a lover of noisy mirth -So monstrous, that his mother, dropping him, fled afearedFrom the sight of those grim features, that bristled with a beard.But quickly Hermes the Helper lifted him where he layAnd owned his son; and within him the heart of the God grew gay.Then Heavenward in haste he turned, wrapping the childWarm in the furry skin of a hare of the mountain-wild,And took his seat in Olympus and showed his little lad to Zeus and the other Immortals – and all of them grew glad,But most of all Dionysus delighted in the boy.So ‘Pan’ was the name they gave him, since he filled ‘ALL’ Heaven with joy.Farewell, O Lord, I have brought Thee prayer alike and praise;And I will sing they glories, anew, in coming days. Greek Poetry, 5th century BC.The name Pan There are two explanations of the name Pan. The Greek word ‘pan’ means ‘all’, and often the great god Pan is translated with All in the Universe. Pan is the archetype for the great forces of nature. Firmly grounded in the element earth with his hooves he reaches for the sky with his horns, where he spiritually meets the Great Mother: man becomes god once the great creative kundalini forces rise up along the spine. Interestingly Pan shows that man has to recognize and incorporate his animal part in order to grow spiritually. He is the consort of many men and women (life taking on new faces – new creations – through new connections all the time) and the consort of the great Goddess (he was very much in love with Selene, the moon-goddess, representing a spiritual marriage between sun and moon, masculine and feminine). With his panpipes he produces the harmonic music of nature sounds, and the music of the spheres; the seven reeds of his pipes stand for the seven music notes – chakras – personal planets. Pan connects the cycles of nature, the masculine and feminine forces, the different elements and the various aspects of the personality as they work through us astrologically. Therefore it is valid to translate his name with All. He is All Things. A second explanation is derived from the Greek word ‘paein’, what means, ‘to pasture’. Pan as the divine pasturer, feeder or shepherd, which makes sense since he was god of the flocks and the shepherds. And being All, he also is the great Shepherd. The god of the Christians is named shepherd too, as is Aten, the one god symbolized by the sun-disk of the Egyptian pharao Achenaten. The title Shepherd is a common description of the chief god. Pan, symbolically explained as All and everything in the universe. ORPHIC HYMN TO PANI Call strong Pan, the substance of the whole,Ethereal, marine, earthly, general soul,Immortal fire; for all the world is thine,And all are parts of thee,O power divine.Come blessed Pan, whom rural haunts delight,Come, leaping, agile, wandering, starry light;The Hours and Seasons, wait thy high command,And round thy throne in graceful order stand.Goat-footed, horned, Bacchanalian Pan,Frantic power, from whom The world began,Whose various parts by thee inspired, combineIn endless dance and melody divine.In thee a refuge from our fears we find,Those fears peculiar to the human kind.Thee shepherds, streams of water, goats rejoice,Thou lovest the chase, and Echo’s secret voice:The sportive nymphs, thy every step attend,And all thy works fulfill their destined end.O all-producing power, much-famed, divine,The world’s great ruler, rich increase is thine.All-fertile Pan, heavenly splendor pure,In fruits rejoicing, and in caves obscure.True serpent-horned Jove, whose dreadful rageWhen roused, ’tis hard for mortals to assuage.By thee the earth wide-bossomed deep and long,Stands on a basis permanent and strong.The unwearied waters of the rolling sea,Profoundly spreading, yield to thy decree.Old Ocean too reveres thy high command,Whose liquid arms begirt the solid land.The spacious air, whose nutrimental fire,And vivid blasts, the heat of life inspire;The lighter frame of fire, whose sparkling eyeShines on the summit of the azure sky,Submit alike to thee, whose general swayAll parts of matter, various formed, obey.All nature’s change thro’ thy protecting care,And all mankind thy liberal bounties share:For these where’er dispersed thro’ boundless space,Still find thy providence support their race.Come, Bacchanalian, blessed power draw near,Fanatic Pan, thy humble suppliant hear,Propitious to these holy rites attend,And grant my life may meet a prosperous end;Drive panic Fury too, wherever found,From human kind, to earth’s remotest bound. ”The Fumigation” from “Various Odours”, Richard Franklin created “Pan’s Song”; But this Pan looks more like an idealized romantic youth to me. Where are the muscles and the horniness? Mythological background Pan is a very old god, and his descent is unsure. According to various sources he is a son of Zeus (when he is emphasized as chief god and Sun-god), Cronos (because of his relationship to the cycles of Nature; Cronos is Saturn!), or Hermes (when we regard him as magickal all-creative force and shepherd). In old days Hermes was the god of the harvest, like wheat, and Pan has taken over this task. Pan was already worshipped around 600 BC. A very old Pan; this Etruscian bronze statue was made around 400 BC. He did not live with the other Greek gods on mount Olympos, but dwelled solitary in Arcadia, a part of Greece. Arcadia was a mountainous region filled with woodlands, caves, meadows, little streams and wild animals. A great place for a nature god, who filled his days with hunting, playing on his flute, taking care of flocks and harvests, shocking/frightening away strangers, taking naps in the warm afternoon, dancing, feasting and having all the sex he could get. The Arcadians were rural people, keeping goats, sheep and bees. Against this background it is logical that Pan became the god of nature in general, instinctive human nature, freedom of spirit, fertility, joyful and guiltless sexuality, flocks of sheep and goats, bee keeping, music, wisdom and prophecy, pleasure, and sometimes he is a minor sea-god protecting fishermen..____________________________________Hymn___________________________________________Pan is our all, by him we breathe, we live,We move, we are; ’tis he our lambs doth rear,Our flocks doth bless, and from the store doth giveThe warm and finer fleeces that we wear.He keeps away all heats and colds,Drives all diseases from our folds,Makes everywhere the spring to dwell.The ewes to feed, their udders swell;But if he frown, the sheep (alas),The shepherds wither, and the grass.Strive, strive to please him then by still increasing thusThe rites are due to him, who doth all right for us. Ben Jonson (1572 – 1637) The Old Shepherd Daphnis, I that piped so rarely, I that guarded well the fold, ‘Tis my trembling hand that fails me; I am weary, I am old. Here my well-worn crook I offer unto Pan the shepherd’s friend; Know ye, I am old and weary; of my toil I make an end! Yet I still can pipe it rarely, still my voice is clear and strong; Very tremulous in body, nothing tremulous in song. Only let no envious goatherd tell the wolves upon the hill That my ancient strength is wasted, lest they do me grievous ill. Macedonius: 6th century A.D Pan’s message for us What is the meaning of Pan for us today? Pan is our way back to lust for life. Where seriousness may say things like: “This cannot be, this is outrageous, a civilized person will never do such, act your age, control yourself”, Pan will look with naughty lights in his eyes and answer: “Why not? Could be fun, let’s try it for a change!” He is the smile as therapy, the playful inner child, the courage to be original, the tenacity to turn restrictions and disappointments into new options, and the positivity to overcome difficulties. And he is the return to our natural state. He teaches respect for the human body, a guiltless and joyful expression or our sensuality, being in tune with nature, and the enjoyment of nurturing all of the senses. This wise Father Nature says “make love to life”. He is a very earthy way of spirituality. With his hooves firmly planted in the ground he reaches for the skies with his horns. He is the trinity beast-man-god, showing that the great instinctive sexual forces can be transmuted for spiritual ends, and bring us back to our divine state. Acknowledge the animal part in your search for spiritual enlightenment. He helps us to develop our own wonderful combination of power/strength with softness. It is okay to express your strength, your tender and loving qualities, and to give way to your desires in your own, unique way – as long as you care for nature as a whole. Pan shows that God has many faces and many paths…Never underestimate this Great Consort of the Goddess.

 

 

 


 


 

 

 

 

 

 

 



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